Der fidele Bauer – 2016

 

PSO_2016_Fidele_Bauer

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Pramtaler Sommeroperette!

Der Juni 2015 brachte an vielen lauschigen Sommerabenden für die Operettenfreunde aus Nah und Fern den „Gasparone“.

Für Ihren Besuch und Ihre Treue möchte ich mich – auch im Namen des ganzen Ensembles und aller Mitarbeiter – bedanken!

Für den Juni 2016 haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht, das Sie hoffentlich zum einen neugierig machen wird, zum anderen Ihre

Zustimmung findet. Im 4. Spieljahr der Pramtaler Sommeroperette kommt nun ein Meister der Wiener Operette zu Gehör, nämlich LEO FALL.

Er war nahezu 20 Jahre parallel zu Franz Lehár und Oscar Straus beherrschender Komponist im Genre Operette.

Mit seinem durchschlagenden Erfolg „DER FIDELE BAUER“ laden wir Sie wiederum an fünf Abenden ins Schloss Zell an der Pram ein.

„Der fidele Bauer“ erlebt in Österreich seit einigen Jahren eine Wiederentdeckung.

Bitte bleiben Sie uns treu und besuchen Sie die Pramtaler Sommeroperette auch im Juni 2016

– und „Auf Wiedersehen“ im Schloss Zell an der Pram,

herzlichst

Ihr

Harald Wurmsdobler


Operette in drei Akten,

Libretto von Victor Léon, Musik von Leo Fall*

Matthäus Scheichelreuther, der „Zipflhaubn-Bauer“ – KS Josef Forstner
Heinrich Scheichelreuther, sein Sohn – Gerd Jaburek
Annamirl Scheichelreuther, seine Tochter – Jenifer Lary
Heinrich Lindoberer, Bürgermeister – Alois Walchshofer
Vincenz Lindoberer, sein Sohn – Harald Wurmsdobler
Michael Zopf, der Dorfpolizist – Ludwig Aichinger
Friedrich von Grunow – Claus J. Frankl
Viktoria, seine Gattin – Adelheid Brandstetter
Friederike, seine Tochter – Christine Ornetsmüller
Fritzchen von Grunow, sein Sohn/Ein Soldat – Michael Zallinger
Franz, Mitstudent von Friederike – Michael Kaltseis
Raudaschl, ein Bauer – Claus J. Frankl
Endletzhofer, ein Bauer – Michael Kaltseis
Die Kellnerin Resi – Christine Ornetsmüller
Toni, ein Blumenlieferant/Ein Soldat – Franz Pittrof
Ein Taxifahrer/Ein Soldat – Alexander Hochholzer
Klein-Heinerle – Patrick Pointner
Ein Kinderchor, Tanzl-Musik

Orchester: sINNfonietta

Musikalische Leitung: Gerald Karl
Regie: Manuela Kloibmüller
Bühnenbild und Kostüme: Isabella Reder
Maske: Pascal Richter
Dramaturgie – Claus J. Frankl

Intendanz – Harald Wurmsdobler


 

* Im September 1925 erschien in der „Neuen Freien Presse“, der Vorläuferin der heutigen „Presse“, ein Nachruf auf Leo Fall: „Mit ihm ist ein Licht verlöscht, das – man kann es ohne Übertreibung behaupten – der ganzen Welt zur Freude geleuchtet. Unter den bedeutenden Operettenkomponisten unserer Zeit durfte Leo Fall als einer der bedeutendsten gelten; und auch als einer der erfolgreichsten. Das Geheimnis seiner Erfolge aber lag nicht so sehr in den zündenden Rhythmen und geistvollen Wendungen, die er, unökonomisch wie jede reiche Begabung, an seine Werke verschwendete. Leo Fall hat sich mit vielen seiner Melodien in die Herzen gesungen, weil diese Melodien aus tiefem Gemüt und echter Empfindung strömten. Die Ursprünglichkeit seines Talents bahnte ihm alsbald den Weg dorthin, wo die lautersten Quellen der Musik entspringen: zum Volkslied. Darum ist Leo Falls Musik inmitten eines leichtsinnigen und oberflächlichen Genres oft so anmutig ohne Trivialität, so keusch ohne Hintergedanken und maskierende Schminke.“


Fotos: © Christian Himsl

 

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