Presse

Sommeroperette 2017 – Frau Luna

Bericht OÖ heute

VideoBTV

Bericht OÖN

Bericht Krone OÖ

Eventankündigung OÖN, April 2017
Eventankündigung BTV, Mai 2017
Eventankündigung Tips, Mai 2017

Sommeroperette 2016 – Der fidele Bauer

Kritik OÖnachrichten.at, 6.6.16
Eventankündigung HT1, 14.5.16
Eventbericht BTV, 6.6.16
Eventbericht HT1, 8.6.16
Kritik Volksblatt 13.6.16

Sommeroperette 2015 – Gasparone

Eventankündigung HT1, 4.5.15
Kritik OÖnachrichten.at, 8.6.15
Eventbericht BTV, 8.6.15
Kritik Krone 8.6.15
Kritik OÖN 8.6.15
Kritik Volksblatt 8.6.15
Eventbericht HT1, 11.6.15


Sommeroperette 2014 – Der Opernball

Innviertler Nachrichten, 2.5.14
Kritik Krone, 20.6.14
Kritik Neues Volksblatt, 20.6.14
Kritik OÖN, 20.6.14

Kritik in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ vom 20. Juni 2014:

„Der Opernball“ auf Schloss Zell

Zum zweiten Mal wird der idyllische Innenhof von Schloss Zell an der Pram (oder der Festsaal) zur Bühne für die Pramtaler Sommeroperette in der Intendanz von Harald Wurmsdobler. Mit Richard Heubergers „Der Opernball“ wird im Strauss-Jahr aufmerksam des 100. Todestages des Grazer Komponisten am 28. Oktober gedacht.

Paris, Stadt der Liebe wie der Intrige, ist Schauplatz für ein amouröses Verwirrspiel um eine Treueprobe. Anders als in „Così fan tutte“ sind es diesmal die Frauen, die ihre Göttergatten prüfen. Maskiert bitten sie den Mann der jeweils anderen zum heimlichen Rendezvous auf den Opernball. Nur mit der List eines Kammermädchens, das so gerne einmal Teil der Hautevolee wäre, hat keine gerechnet…

Mit einer wohldosierten Melange aus Walzerseligkeit und -beschwingtheit weckt das Salonorchester sINNfonietta, geleitet von Gerald Karl, die Lust, das Tanzbein zu schwingen. In der leichtfüßigen Inszenierung von Manuela Kloibmüller haben und nutzen die Darsteller, teils hervorgegangen aus der Bruckneruni-Talenteschmiede, alle Möglichkeiten, ihr sängerisches und schauspielerisches Können auszukosten. Das Publikum darf sich über drei kurzweilige Stunden bei feinem Musikgenuss mit bester Unterhaltung freuen und über manch Lebensweisheit schmunzeln: Es gibt zwei Kategorien von Männern – die, die sich erwischen lassen, oder eben nicht. Zu letzterer zählt der Pariser Lebemann Georges, den Adam Sanchez lässig und mit edlem (Frauen-)Heldentenor gibt. Harald Wurmsdobler ist als braver Paul sein biederes Pendant vom Lande, doch einem Abenteuer nicht abgeneigt. Mit seiner sittsamen Angèle ist er bei den Pariser Freunden zu Gast. Eva-Maria Kumpfmüller gibt als Marguérite eine bühnenpräsente Dame von Welt, die Angèle zum Rollentausch bezirzt: Christine Ornetsmüller durchlebt dabei alle Qualen dieser Welt. Den Zauber der ersten Liebe durchlebt hingegen der (noch) unschuldige Henri: Andrea Purtic sitzt ihre burschikose Hosenrolle wie angegossen. Als quirliger, koketter Kammerzofe liegen Jenifer Lary die Herren zu Füßen. Der Moulin Rouge entstiegen scheint „Dodo“ Adelheid Brandstetter. Mit einem Extra-Schuss Komödiantik würzen das Geschehen Claus J. Frankl als Gatte unter dem Pantoffel von Rotraud Söllinger-Letzbor, Robert Hintermayr als bestechlicher Kellner Hans mit Wiener Schmäh und sein unbedarfter Lehrling Michael Zallinger. Isabella Reders Ausstattung ist multifunktional wie detailreich: Flamingos der Camargue unterstreichen die rosa Dominos, stilgetreue Kostüme die Charaktere. Langer, verdienter Beifall zum Cancan.

Karin Schütze

OÖN Bewertung: *****

 

Kritik in der „OÖ Krone“ vom 20. Juni 2014:

Pramtaler Sommeroperette etabliert sich als neuer Fixpunkt

„Opernball“ der Verwechslungen

In Zell an der Pram scheint sich mit der Pramtaler Sommeroperette ein neuer Fixpunkt im Kulturkalender zu etablieren. Nach „Wiener Blut“ im Vorjahr kommt heuer die Operette „Der Opernball“ von Richard Heuberger zur Aufführung. Premiere feierte die gelungene Produktion, bei der Manuela Kloibmüller Regie führte, am Mittwoch im Hof des Schlosses Zell an der Pram.

Die Handlung spielt um 1900 in Paris und dreht sich um Angéle (Christine Ornetsmüller) und Marguérite (Eva-Maria Kumpfmüller), die die Treue ihrer Ehemänner auf die Probe stellen möchten. Und schon nimmt die Verwechslungskomödie ihren Lauf. Zu lachen gab es für das Publikum dank durchwegs überzeugender schauspielerischer Leistung genug (herrlich komisch vor allem Claus J. Frankl als Pantoffelheld). Auch gesanglich offenbart sich, vor allem in den vielen Duetten, einiges an Talent. Die Musik kam vom Salonorchester sINNfonietta, das unter Gerald Karl die für eine solche Aufgabe nötige Flexibilität bewies. Eine wirklich gelungene Sommeroperette – Fortsetzung erhofft!

JW

 

Kritik im Neuen Volksblatt vom 20. Juni 2014:

Geburt einer neuen Operetten-Metropole

Manuela Kloibmüller inszenierte Heubergers „Der Opernball“ im Schloss Zell an der Pram.

Neben Bad Ischl und Bad Hall entwickelte sich vom vorjährigen „Wiener Blut“, einem unschlüssig gedeihenden Pflänzchen, bis zum nunmehr gebotenen Operetten-Hit „Der Opernball“ eine neue Operetten-Metropole Oberösterreichs. Sie liegt im Bezirk Schärding – im Schlosshof Zell an der Pram. Schöpfer des „Opernballs“ ist der 1850 in Graz geborene Richard Heuberger, der mit Carl Michael Ziehrer als letzter Repräsentant der Goldenen Operette gilt. Die teils von Alexander von Zemlinsky stammende Instrumentierung ist genial, die Leitmotiv-Technik hat er von Richard Wagner entliehen. Zu ihm kamen die Librettisten Victor Léon und Heinrich von Waldberg.

Intendant Harald Wurmsdobler hat dieses vielschichtig opulente, mehr als anspruchsvolle Werk auf den Spielplan gesetzt und mit der vielseitigen Manuela Kloibmüller die richtige Regisseurin gewählt. In der geschmackvollen Ausstattung von Isabella Reder spürt sie die Inhalte der Boulevard-Komödie penibel auf und inszeniert zunächst die Dialoge derart präzise, dass sich die musikalischen Linien daraus wie von selbst entwickeln.

Trotz drei Stunden Spieldauer fühlt man sich anhaltend fröhlicher Laune. Es geht um den Gegensatz zwischen Provinz und Großstadt einerseits, um die auf amouröse Abenteuer bedachten Männer und ihre schlauen Gattinnen andererseits. Die routinierte Marguérite und die grenzenlos naive Angéle versuchen, ihre Gatten auf den Opernball zu locken, was auch leicht gelingt. Zumal auch die anderen Mitglieder des Familienclans und zu allem Überfluss das Stubenmädchen dort erscheinen, gibt es eine Serie sich erst im letzten Akt auflösender Konflikte.

Im Mittelpunkt der musikalischen Interpretation steht das 15-köpfige Salonorchester sINNfonietta unter Gerald Karl: Eine Meisterleistung! Die als Operetten-Diva bewährte Eva-Maria Kumpfmüller zieht als Marguérite geschickt die Fäden; in der Partie der Angèle leidet Christine Ornetsmüller bis zum Ende an der Untreue ihres Gatten Paul. Diesem verleiht Intendant Wurmsdobler alle Facetten des aus seiner kleinbürgerlichen Welt ausbrechenden Filous. Der strahlende Tenor des Abends gehört Adam Sanchez als Kunstmaler Georges. Weitere „Provinzler“ sind Rotraud Söllinger-Letzbor und Claus J. Frankl, sie als „Hausdrachen“, er als ihr „Hampelmann“. Die beiden bilden ein Komödianten-Paar der guten alten Operette und finden mit Robert Hintermayr und seinen trockenen Pointen zum Terzett. Überragende Leistungen bringen noch Andrea Puttic in einer Hosenrolle samt ihrem Mezzo sowie die stimmlich brillante Jenifer Lary als Kammermädchen.

Das Publikum war bei der Premiere extrem begeistert.

Ingo Rickl

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